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Transzendentale Meditation: Aktivitäten, Hintergründe und Absichten PDF Drucken E-Mail

„Die Antwort auf jedes Problem ist, dass es kein Problem gibt. Lasst einen Menschen diese Wahrheit einsehen und er ist ohne Probleme.“
Maharishi Mahesh Yogi (Reller, 2000, S. 801)
 
In der Öffentlichkeit war die Bewegung der Transzendentalen Meditation (TM) im Jahr 2006 sehr präsent. Aber was sind die Hintergründe der Bewegung? Was sind ihre Absichten? Dieser Bericht möchte einen kurzen Abriss über die Geschichte der Transzendentalen Meditation, deren Aktivitäten und auch die Hintergründe und Problematiken geben.


Transzendentale Meditation in deutschen Medien 2006

Zunächst einmal der gute Vorsatz für das Jahr 2006. Maharishi Mahesh Yogi hatte sich viel vorgenommen. Der Begründer der Transzendentalen Meditation wollte 2006 „jeder Nation Unbesiegbarkeit bringen und den Himmel auf Erden etablieren“. (Businessportal24, 12.01.2006)

Im Januar wird bekannt, dass die Maharishi-Weltfriedensstiftung in Falkenstein (Harz) ein Tagungszentrum bauen lassen möchte. Es ist die Rede von einem Investitionskapital in Höhe von 8,5 Millionen Euro. In Oebisfelde sollen sogar 50 Millionen Euro in den Bau einer „Vedischen Hochschule“ investiert werden. (Volksstimme, 10.01.2006)

Am 12.01.2006 wird der königliche Erlass Nummer 21 durch Maharaja Nader Raam, der erste Herrscher des Globalen Landes des Weltfriedens, bekannt gegeben: „Dieses Jahr 2006 soll bekannt werden als das Jahr der Umgestaltung der Welt zum Himmel auf Erden. […] Jede Regierung unserer Welt wird sich wahrer Freiheit in Unbesiegbarkeit erfreuen, und die gesamte Familie der Nationen wird in Frieden, Glück, Harmonie und Unbesiegbarkeit leben.“ (Businessportal24, 15.01.2006)

Und auch die Investitionschance des Lebens verspricht die Transzendentale Meditation. Die Stiftung Maharishi Global Financing vermarktet die „Weltfriedenspapiere zur Beseitigung der Armut in der Welt“ („World Peace Bonds for Poverty Removal“). Die Anleihe kommt auf ein Volumen von zehn Billionen Dollar. Die 3-jährige Anleihe ist mit einer verlockenden Verzinsung von bis zu 15% pro Jahr ausgestattet.
(www.welt.de/data/2006/01/18/832962.html, 18.01.2006)

Prominente Unterstützung gab es durch Hollywood-Regisseur David Lynch. Er stellte im Januar in Berlin seine „Stiftung für Bewusstseinsbezogene Bildung und Weltfrieden“ vor. Mit seiner Stiftung und durch Stipendien will Lynch Schülern und Studenten das Erlernen der Transzendentalen Meditation und des Yogischen Fliegens ermöglichen. (Berliner Morgenpost, 28.01.2006) Er lädt 200 Berliner Jugendliche ein, auf diese Weise Berlin unbesiegbar zu machen. Laut Lynch ist es wissenschaftlich erwiesen, dass „durch eine solche Kohärenz erzeugende Gruppe von 200 Yogischen Fliegern die negativen Tendenzen in einer Stadt abnehmen und die positiven Tendenzen ansteigen“. (Businessportal24, 28.01.2006)

Wieder Berlin. Diesmal April 2006. Die Berliner Rütli-Schule macht negative Schlagzeilen. Der Lösungsvorschlag der Maharishi Weltfriedens-Stiftung lautet: Einführung einer täglichen Unterrichtsstunde in Maharishis Transzendentaler Meditation an allen Berliner Schulen. Maharishis Bildungsansatz soll die Schulen zu einem stressfreien Raum werden lassen. „Während der Transzendentalen Meditation erfahren die Heranwachsenden tiefen inneren Frieden, so werden Anspannung, Stress und die Bereitschaft zur Gewalttätigkeit neutralisiert.“  (Businessportal24, 04.04.2006)

Zur Umsetzung des guten Vorsatzes plant die Maharishi Weltfriedens-Stiftung in Albersdorf auf dem Gelände einer Kaserne eine Friedenshochschule für bis zu 2.000 Studenten zu errichten. Diese 2.000 jungen Leute sollen durch die Ausübung Maharishis Transzendentaler Meditation und Yogischem Fliegen Deutschland unbesiegbar machen. Dr. Emanuel Schiffgens, Begründer der Initiative „Unbesiegbares Deutschland“, sagt „Maharishis Transzendentale Meditation und das Yogische Fliegen in großen Gruppen kann soviel Kohärenz, Geordnetheit, Freude und Glück im nationalen Bewusstsein Deutschlands erzeugen, dass alle Feindschaft – sowohl im Inneren als auch im Äußeren – in Freundschaft umgewandelt wird, und die Regierung nie jemand zu den Waffen rufen muss“. (news-ticker Hamburg, 05.05.2003)

Schauen wir ins Nachbarland, so erfahren wir, dass 400 Yogische Flieger den Maharishi-Effekt in den Niederlanden erzielt haben sollen. Seit April 2006 läuft dieses Projekt und bereits im Oktober soll sich ein positiver Effekt zeigen: bessere Wirtschaftsdaten, weniger Morde, Abnahme des Alkoholkonsums und von Verkehrsunfällen. Um den Maharishi-Effekt in Deutschland zu erzielen, wären 1.000 Yogische Flieger nötig. (Businessportal24, 27.10.2006, Dipl.-Ing. Klaus Weber, Lehrer für Transzendentale Meditation, berichtet aus den Niederlande für die Deutsche Nachrichten Agentur)

Für Oktober 2006 plante die Maharishi Weltfriedens-Stiftung eine „Unbesiegbarkeitsschule“ in Hannover. Sie wollte ein privates Gymnasium mit den Stufen elf bis 13 errichten. Neben den herkömmlichen Lehrplänen solle zweimal täglich meditiert werden. Die Behörde verweigerte die Genehmigung. (Neue Presse, Hannover, 11.11.2006)

Zum Ende des Jahres lädt Dr. Eckart Stein, Direktor der Unbesiegbarkeitsschule Hannover, Privatschule in Gründung, zu Vorträgen von Dr. Ashley Deans in sämtlichen deutschen Großstädten ein. Dr. Deans sei Experte für bewusstseinsbezogene Bildung und will anhand von Forschungsergebnissen die Auswirkungen dieser Form von Bildung auf „die Struktur und Funktionsweise des Gehirns zeigen“. In Anbetracht des „sinkenden Standards des deutschen Bildungssystems“ wirbt er für eine „Schule ohne Stress“. Dieses System soll in Deutschland eingeführt werden. (Businessportal24, 28.11.2006)


Transzendentale Meditation aus eigener Sicht

„Transzendentale Meditation erzeugt auf natürliche Weise einen einzigartigen Zustand tiefster körperlicher Entspannung und Ruhe. Gleichzeitig bleibt der Geist hellwach. […] Ihre Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. […] Transzendentale Meditation schafft mehr Lebensfreude und verbessert die Gesundheit.“
(http://www.transzendentale-meditation.de/pages/menu.htm)

Nach eigener Aussage praktizieren circa sechs Millionen Menschen weltweit die Transzendentale Meditation. Die Grundidee der Transzendentalen Meditation führt Maharishi Mahesh Yogi auf eine Inspiration seines Meisters, seines „Guru Devs“ (göttlicher Lehrer) Svami Brahmananda Sarasvati zurück:
„Es gibt eine Meditationstechnik als einfachen anstrengungslosen Weg zu Glück und Erfüllung. Sie führe zur «Quelle der Schöpfung», zum «kosmischen Bewusstsein» und befähige den in der modernen Welt lebenden Menschen, zugleich im Bereich des Absoluten und Relativen zu verweilen und stets fehlerlos zu handeln. Alle Probleme lösten sich, die Menschheit werde ganz automatisch zum Göttlichen hin verwandelt. Diese einfache Meditation habe es immer schon gegeben, nur sei sie verloren gegangen und durch Erneuerer wie Krishna, Buddha, Christus und den Guru Dev wieder in Erinnerung gerufen worden.“ (Reller, 2000, S. 794)

 

Die Geschichte der Transzendentalen Meditation

Transzendentale Meditation ist eine von Mahesh Prasad Varma, so Maharishi Mahesh Yogis bürgerlicher Name, entwickelte Meditationstechnik und Organisation. Maharishi Mahesh Yogi hat diese Technik von Indien in den Westen gebracht und damit zusammen auch das indisch geprägte Weltbild. (Hummel, 2005) Sie versteht sich als eine »einfache, natürliche, geistige Technik, die eine volle Entfaltung des menschlichen Bewusstseins und ein Leben im Einklang mit der Gesamtheit der Naturgesetze ermöglicht« und dadurch den »Himmel auf Erden« zu schaffen vermag. Die Technik entstammt dem Hinduismus und ist eine spezielle Technik des hinduistischen Mantra-Yoga. Es wird zumeist mit einsilbigen Mantren gearbeitet. (Reller, 2000, S. 797) Das Mantra-Yoga wird als eine Möglichkeit gesehen, einen höheren Sein-Zustand zu erreichen.

Maharishi Mahesh Yogi wurde nach nicht gesicherten Angaben 1918 in Jabalpur, Indien geboren. Er studierte zeitweise Physik, bevor er 1950 Schüler von Svami Brahmananda Sarasvati wurde. Diesen bezeichnet er als seinen göttlichen Lehrer („Guru Dev“). Svami Brahmananda Sarasvati war ein Führer des orthodoxen Hinduismus und genießt in der TM-Bewegung kultische Verehrung. (Hummel, 2005) Vor dem Tod Svami Brahmananda Sarasvatis soll er von ihm beauftragt worden sein, eine Meditationstechnik zu entwickeln, die zum Bewusstsein der All-Einheit führen und so den Menschen Frieden bringen soll. Nach seinem Tod 1953 lebte Maharishi Mahesh Yogi zwei Jahre im Himalaja und entwickelte die Transzendentale Meditation. 1957 gründetet er in Indien die „Spiritual Regeneration Movement“. (Hemminger, 2001) Ende der 50er Jahre verließ Maharishi Mahesh Yogi Indien und bereiste die USA und Europa. Seit 1963 wurde die Wissenschaftlichkeit der Transzendentalen Meditation vor ihrer spirituellen Bedeutung in den Vordergrund gestellt. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde der hinduistische Hintergrund zunehmend geleugnet. Bis heute weist die Organisation selbst durchgeführte Studien zur Belegung ihrer Wissenschaftlichkeit vor. Mitte der 60er Jahre verzeichnete die Bewegung erste Erfolge. Die Initiation der Beatles im Februar 1968 war gute Werbung für die Transzendentale Meditation. Allerdings distanzierten sich die Beatles schon wieder im Mai desselben Jahres von ihren TM-Erfahrungen. (Hummel, 2005; Reller, 2000)


In den folgenden 25 Jahren wurde die Bewegung stark ausgeweitet:   

  • 1971 „Wissenschaft der Kreativen Intelligenz“ (Die Botschaft der Transzendentalen Meditation erhält einen wissenschaftlicheren Anstrich.)
  • 1971 Aufbau der „Maharishi International University“ (Der heutige Sitz ist in Fairfield, Iowa, USA.)
  • 1972 Verkündung des „Weltplans zur Lösung aller Probleme“
  • 1974 „Wissenschaftlicher Nachweis“ des „Maharishi-Effekts“
  • 1975 Entstehung der „Maharishi European Research University“ in Seelisberg, Schweiz und Ausrufung des „Zeitalters der Erleuchtung“
  • 1976 Gründung der „Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung“ mit zehn Ministerien (darunter ein „Ministerium für Gesundheit und Unsterblichkeit“)
  • 1977 „Sidhi-Programm“
  • 1980 „Jahr des Naturgesetzes“, Verlegung seines Sitzes nach Indien und Gründung von Maharishi Nagar als neues Zentrum
  • 1985 Verkündung eines „Weltplans für vollkommene Gesundheit“ zur weltweiten Errichtung eines ayurvedischen Gesundheitssystems („Maharishi Ayur-Ved“)
  • 1986 Weltfriedensprogramm
  • 1991 Gründung der „Naturgesetzpartei“ (1992 in Deutschland)

(Reller, 2000)

 

Der Maharishi-Effekt
Dieser Effekt soll die „Harmonisierung aller möglichen gesellschaftlichen Faktoren“ bewirken. (Businessportal24, 27.10.2006) Die Transzendentale Meditation sagt, dass dadurch die Kohärenz im Bewusstsein einer Gesellschaft ansteige. Mit Kohärenz ist die Ordnung gemeint, und zwar „breitet sich die Ordnung der Gehirnwellen in einer relativ kleinen Gruppe auf die gesamte Gesellschaft aus“. (Businessportal24, 27.10.2006, Dipl.-Ing. Klaus Weber, Lehrer für Transzendentale Meditation) Wenn ein Prozent der Bevölkerung die TM-Technik ausübt, soll die Gesellschaft automatisch in eine ideale Gesellschaft übergehen. Eine Gesellschaft ohne Krankheit, Verbrechen und Arbeitslosigkeit. (Reller, 2000; Hemminger, 2001)

Das Sidhi-Programm
Im Sommer 1977 veröffentlichte Maharishi Mahesh Yogi das Sidhi-Programm (Sidhi = Vollkommenheiten). In speziellen Kursen sollen die klassischen Grundschriften des Yoga und die darin erwähnten paranormalen Fähigkeiten, wie Fliegen (Levitation, Yogisches Fliegen), Unsichtbarwerden, Sehen von verborgenen Dingen, Entwicklung von „Elefantenkräften“ oder Aufhalten des Alterns gelehrt werden. Besonderes Aufsehen erregte das sogenannte „Yogische Fliegen“. Bei diesem Flug-Sidhi soll sich der Körper im „Moment maximaler Kohärenz“ vom Boden abheben. Kritiker bezeichnen es eher als „Hüpfen“ im Lotussitz. Zudem beschreibt dieses Programm einen erweiterten Maharishi-Effekt. Es verstärkt die Wirkung. So soll es bereits ausreichen, wenn die Quadratwurzel von einem Prozent der Bevölkerung diese Technik inklusive Yogisches Fliegen ausübt, um eine ideale Gesellschaft hervorzubringen. (Reller, 2000; Dehn, 2000)
„Wenn auf jedem Kontinent eine Gruppe von 7.000 Personen gemeinsam die Technik des Vereinheitlichten Feldes praktiziert, ist der Weltfriede gesichert.“ (Maharishi Mahesh Yogi, TM-Aktuell, 1988)

Maharishi Ayur-Ved
Ayurveda ist eine sich in 3.000 Jahren entwickelte traditionelle indische Heilkunst mit einem sehr differenzierten Therapiegebäude und einem umfassenden Therapieanspruch. (Ruscher, 2001) Maharishi Mahesh Yogi postuliert eine Wiederherstellung der ursprünglichen Reinheit des Ayurveda. Das spezielle Angebot des Maharishi Ayur-Ved findet in Deutschland eine starke Verbreitung. Schätzungen zufolge sollen 90% aller Ayurvedaangebote direkt oder indirekt mit Maharishi Ayur-Ved zu tun haben. Vergleicht man jedoch die Ausbildungszeiten, scheint es kaum haltbar. Die Ausbildungszeit westlicher Ärzte in Maharishi Ayur-Ved beträgt eine Woche, um die Grundzüge zu erlernen. Die Ausbildungszeit für Ayurveda-Ärzte in Indien beträgt hingegen fünfeinhalb Jahre bis zum Staatsexamen, zuzüglich drei Jahre klinische Arbeit. (Reller, 2000)


Die Meditation

Die Durchführung erfolgt auf der Basis des Mantra-Yoga. In ihr soll Teilhabe an der „kreativen Intelligenz“ stattfinden und sie stellt die Möglichkeit der Erlangung des „kosmischen Bewusstseins“ in Aussicht. Der Meditierende soll durch die Meditation „Mitgestalter des kosmischen Geschehens“ sein. (Dehn, 2000, S. 2) Bei der Transzendentalen Meditation erfolgt das auf einem schnellen, einfach erlernbaren Weg. Die Einführung in die Meditationspraxis erfolgt in sieben festgelegten Schritten:    

  1. Ein kostenloser 90-minütiger Vortrag, welcher als Werbeveranstaltung angesehen werden kann.
  2. Ein weiterer 90-minütiger Vortrag zur Vorbereitung und Einführung in die TM-Technik. Der Teilnehmer soll sich mit dem weltanschaulichen Hintergrund vertraut machen.
  3. Ein persönliches Gespräch mit dem TM-Lehrer.
  4. „Puja“. Das ist das Einführungsritual (die Initiation) zum Erlernen der Technik. Der Teilnehmer erhält ein Mantra (kurze, formelhafte Wortfolge), was den künftigen Gegenstand der Meditation bildet.
  5. An dieser Stelle erfolgt die Überprüfung der Richtigkeit der Praxis.
  6. In diesem Schritt sollen die Erfahrungen mit der Meditation, die täglich morgens und abends 15-20 Minuten ausgeführt werden soll, überprüft und bestätigt werden.
  7. Zum Schluss sollen Mechanismen erkannt werden, womit Nutzen und Gewinn aus der TM-Technik stabilisiert werden sollen.
(Hempelmann, 2005)

 

Zusätzlich existieren zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung, wie z.B. der Sidhi-Kurs, Ayur-Ved-Schulung, ayurvedische Reinigungskurse und Trainingsprogramme, um TM-Lehrer zu werden. (Reller, 2000) Natürlich ist das alles nicht kostenlos. Je weiter man voran-schreitet, desto kostenaufwendiger wird die Teilnahme. Der siebenstufige Einführungskurs kostet z.B. bei einem Anbieter in Bremen 2.320 Euro (Stand: 24.07.2007).
(http://www.meditation-bremen.de/?d1140960319/Meditation/Esoterik/Echtzeitnetz/)


Verehrungs- und Einweihungsrituale sind wichtige Bestandteile der Lehre. Die meisten davon sind höheren Amtsträgern vorbehalten. Die „Puja“ wird jedoch für jeden vollzogen, der sich entschließt, nach der TM-Technik zu meditieren. Bei dieser Initiation handelt es sich um die vierte Stufe des TM-Plans. Es ist eine Dankbarkeitszeremonie, die der TM-Lehrer ausübt. Der neu initiierte Schüler nimmt nicht aktiv teil, muss jedoch Opfergaben mitbringen (Blumen, Obst und ein weißes Taschentuch). Die Zeremonie findet in einem abgedunkelten Raum statt. In diesem Raum befindet sich ein Tisch mit einem Bild des „Guru Devs“, umgeben von Opfergaben und –gegenständen. Der TM-Lehrer spricht oder singt eine Hymne auf Sanskrit. Zum Ende erhält der Schüler ein Mantra. Die TM-Lehrer erhalten alle einen bestimmten Satz von Mantren, die den Meditierenden entsprechend ihrem Lebensalter verliehen werden. Die TM-Schüler werden jedoch in dem Glauben gehalten, ein persönliches Mantra zugewiesen bekommen zu haben. Dieses Mantra soll bei der morgendlichen und abendlichen Meditation ständig wiederholt werden, um höhere Bewusstseinszustände zu erreichen. Nach Aussage der Transzendentalen Meditation handelt es sich bei der Initiation „jedoch keineswegs um eine religiöse Zeremonie“. (Reller, 2000)

 

Die Organisation hinter der Transzendentalen Meditation

Die TM-Bewegung ist stark hierarchisch strukturiert. Von außen ist die Organisationsstruktur  schwer durchschaubar. Reller (2000) sieht an der Spitze die „Weltregierung für das Zeitalter der Erleuchtung“ (in Maharishi Nagar, Indien) stehen, gefolgt von der internationalen Zentrale „Capital of Heaven on Earth“ in Seelisberg (Schweiz), der „Europäische Residenz“ in Vlodrop (Niederlande) und der nationalen Leitung für Deutschland in Schledehausen (bei Osnabrück). Auf unteren Ebenen wirken einzelne TM-Organisationen. Sämtliche Organisationen und Aktivitäten werden durch die Guru-Autorität Maharishi Mahesh Yogis zusammengehalten. Jeder TM-Lehrer ist ihm zudem durch eine Loyalitätserklärung verpflichtet. In allen Bereichen der Organisation werden auch hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Für diese und natürlich die Funktionäre auf höheren Ebenen gilt ein besonderes Mitgliedschafts- und Loyalitätsverhältnis. Ansonsten gibt es keine einheitliche Form der Mitgliedschaft. Viele Initiierte geben nach einiger Zeit den Kontakt zur TM-Bewegung auf, auch wenn sie die Meditationstechnik noch weiterhin praktizieren. (Reller, 2000)

Im Jahr 2000 wurden die Strukturen der Bewegung stark zentralisiert. Die internationale Leitung übernahm „Maharishis Vedic Vishwa Prashasan“ (Maharishis weltweite Naturgesetz Administration). Tony Nader wurde als „seine Majestät Raja Nader Raam zum ersten unabhängigen Herrscher des weltweiten Friedensstaats der TM-Bewegung“ gekrönt (Hemminger, 2001, S. 301). Über welche Machtposition er tatsächlich verfügt, ist unklar. Außenstehende Experten haben den Eindruck, dass Maharishi Mahesh Yogi nach wie vor die wichtigen Entscheidungen trifft. (Hemminger, 2001) Maharishi Mahesh Yogis Rolle in der Organisation ist zweideutig. Zum einen lässt er sich als „Seine Heiligkeit“ anreden und seine Anhänger bringen durch ihr Verhalten ihm gegenüber eine nahezu kultische Verehrung zum Ausdruck, zum anderen wird er in der Öffentlichkeit nicht direkt in die kultische Verehrung einbezogen. (Reller, 2000) Der Generalsekretär  der Maharishi Weltfriedensstiftung Deutschland ist Dr. Reinhard Borowitz. Der Premierminister des Globalen Landes des Weltfriedens ist Dr. Emanuel Schiffgens. (http://www.maharishi-weltfriedens-stiftung.de/inauguration.html)

Heute stellt die Bewegung einen Verbund von Bildungseinrichtungen, wohltätigen Werken sowie gewerblichen Unternehmen vor allem auf dem Gesundheitssektor, aber auch für Unternehmensberatungen und Management-Schulungen dar. (Hemminger, 2001) Daher kommt auch die Präsenz der Transzendentalen Meditation in der Öffentlichkeit. Die Bewegung tritt allerdings meist durch Unterorganisationen auf, die andere Bezeichnungen tragen, wie z.B. „Deutsche Kulturstiftung“, „Freie Deutsche Kindergärten“ oder „Kuratorium für eine Ideale Kultur und Gesellschaft e.V.“. Sie stellt sich als gemeinnützige und durch Wissenschaft ausgewiesene Bewegung dar. Gezielt werden die Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen angesprochen: Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Glück. (Reller, 2000)

Die Transzendentale Meditation ist stets um Unterstützung aus der Wirtschaft bemüht. Im Jahr 2005 forderte Dr. Emanuel Schiffgens, Premierminister des Globalen Landes des Weltfriedens und Kuratoriums-Mitglied der Maharishi Weltfriedens-Stiftung, die 3.000 größten deutschen Unternehmen auf, mindestens einen Mitarbeiter freizustellen. Diese sollten zu Yogischen Fliegern ausgebildet werden. Versprochen wurde, dass der dadurch erzeugte Frieden zu einem unvorstellbaren Aufschwung in der Wirtschaft führen würde. Es ist nicht bekannt, dass sich ein Unternehmen daran beteiligte. Zudem bat er bei diesen Unternehmen um finanzielle Unterstützung für das „gemeinnützige Unbesiegbarkeits-Programm für Deutschland“. Er sieht die Mitglieder der Transzendentalen Meditation als „die einzigen, die das Höchste Wissen der Staatsführung besitzen“. Die gegenwärtige politische Entwicklung in Deutschland betrachtet er mit Schrecken. Dem will er 5.000 Experten entgegensetzen, die „die Kunst beherrschen, auf friedliche Weise ein Höchstmaß an Kohärenz und Kreativität im kollektiven Bewusstsein unserer Nation zu erzeugen“. Er bietet jungen Leuten zwischen 16 und 25 Jahren die Möglichkeit, sich zum Unbesiegbarkeits-Experten ausbilden zu lassen. Dazu wird ein Etat von 200 Millionen Euro benötigt. Laut Schiffgens schafft die Maharishi Weltfriedens-Stiftung damit ein „unbesiegbares Deutschland und einen stabilen Frieden“ und bittet dafür um Spenden. (Brief der Maharishi Weltfriedens-Stiftung, Emanuel Schiffgens, 20.10.2005)

Heute ist die Transzendentale Meditation in circa 140 Ländern aktiv. Die Schwerpunkte liegen in den USA, in Westeuropa und in Indien. In Deutschland wird die Zahl der Initiierten auf circa 100.000 geschätzt. Wobei die meisten nur in einer losen Verbindung zu der Organisation stehen. Der den Guru umgebende Zirkel, der eine starke Bindung an ihn aufweist, dürfte weltweit nur wenige tausend Personen umfassen. (Hemminger, 2001) Die Organisation finanziert sich über Gebühren, Beiträge, Spenden und den Gewinn aus den verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. (Reller, 2000)


Die Transzendentale Meditation und Politik

Die Vorstellung der idealen Gesellschaft bildet die Grundlage für die politische Aktivität der Bewegung. (Hemminger, 2001) Die „Weltregierung“ möchte gegenüber staatlichen Regierungen eine „Elternrolle“ einnehmen und fordert diese regelmäßig auf, die Transzendentale Meditation zur Lösung sämtlicher Weltprobleme einzusetzen. (Reller, 2000) Dem gegenüber stehen häufig getätigte Äußerungen Maharishi Mahesh Yogis gegen die demokratische Staatsform und ihre Prinzipien, wie Gewaltenteilung, Pressefreiheit und Volksvertretung durch Parteien. Er vertritt eine antidemokratische politische Ideologie mit totalitären Zügen. „Er spricht einer wissenden Elite das Recht auf Machtausübung gegenüber den unwissenden Massen zu.“ (Hemminger, 2001, S. 302) Sehr deutlich machte Maharishi Mahesh Yogi dies bei seiner Rede am 16.06.2000 anlässlich des „Goldenen Jubiläums“ des Guru Devs:

 

„Ich möchte die indische Regierung auf indische Grundlagen stellen. Sie hat sich auf amerikanische Ideale verlagert, auf britische Ideale, auf deutsche Ideale. Diese zerstörerischen Felder der Welt müssen zerstört werden. Die NATO muss so schnell wie möglich ihre Tätigkeit einstellen. […] Verbieten Sie amerikanische Botschaften, verbieten Sie deutsche Botschaften. Beseitigen Sie sie aus Ihrem Land. […] Jede Regierung ist ein Versager. […] Die Maharishi University of Management kann es übernehmen, Ihr Land durch Sie zu verwalten. […] Das Ergebnis wird sein, dass es Millionen Ihrer Bürger von der nächsten Saison an besser gehen wird.“ (http://www.tm-portal.de/news_16.htm, http://www.tm-portal.de/teil_2.htm)


Maharishi Mahesh Yogi ist in einem Kastendenken verwurzelt, was es ihm schwer vorstellbar macht, dass die Macht im Staat vom Volk ausgehen kann. (Hemminger, 2001)

Zur politischen Durchsetzung der Ziele der Bewegung wurde 1991 (1992 in Deutschland) die Naturgesetz-Partei gegründet. In ihrem Grundsatzprogramm postuliert sie z.B. die Schaffung einer krankheitsfreien Gesellschaft. In vielen demokratischen Staaten existieren Parteien der TM-Bewegung unter ähnlichen Namen. Trotz der Beteiligung an mehreren Wahlen konnte die Partei in Deutschland keine spürbaren Erfolge erzielen und beschloss 2001 nicht mehr an Wahlen teilzunehmen. (Hemminger, 2001)


Gefahren und Problematiken bei der Transzendentalen Meditation

Die TM-Praxis folgt dem hinduistischen Mantra-Yoga und ist somit eingebunden in den hinduistischen Zusammenhang von Guru, Initiation und Mantra. Nach dem Weltbild der Transzendentalen Meditation befindet sich die sichtbare Welt „im Prozess der Evolution, der Höherentwicklung zu immer mehr Glück und Erfüllung“ (Reller, 2000, S. 817). Die Organisation selber sagt, dass die Transzendentale Meditation auf die Veden zurückgehe, d.h. auf die Zeit vor der Entstehung des Hinduismus. Dem setzt Reller (2000) entgegen, dass alle wichtigen Elemente der TM-Praxis und –Theorie der nachvedischen, hinduistischen Zeit entstammen. Die Karmalehre und die Reinkarnationsvorstellungen weisen auf einen deutlichen hinduistischen Hintergrund hin. (Reller, 2000) Trotzdem wird von Seiten der Transzendentalen Meditation immer wieder auf die religiöse Neutralität verwiesen. (Dehn, 2000) So erscheint die Transzendentale Meditation auch für Christen ansprechend.

Maharishi Mahesh Yogi will die Wirkung von Transzendentaler Meditation auf dem Hintergrund der traditionellen hinduistischen Kosmologie mit Hilfe eines „Blasendiagramms“ erklären: unsere Gedanken steigen wie Blasen aus der Tiefe des Unbewussten auf. Sie werden zu Wünschen und Handlungen. Der Meditierende geht in Gedanken denselben Weg zurück zu ihrer Quelle und zwar indem er die Grenze zwischen Wach- und Unterbewusstsein transzendiert (daher der Name). Das bewirkt eine Ausweitung der geistigen Fähigkeiten und das gesamte geistige Potential wird nutzbar. Unser Geist dringt in die „feineren Ebenen“ vor und kommt in Kontakt mit dem Ursprung, dem transzendentalen Sein. Dies wird als Zustand des reinen Bewusstseins oder auch als „Glückseligkeitsbewusstsein“ bezeichnet. (Reller, 2000) Das Menschenbild der Transzendentalen Meditation sieht im Menschen „einen Teil und zugleich den potentiellen Herrscher des Universums“ (Reller, 2000, S. 818). Darin liegt die Gefahr, dass TM-Meditierende zum einen ihre Individualität preisgeben, zum anderen sich in Allmachtsphantasien verlieren könnten.

Zudem haben bei der Transzendentalen Meditation Probleme keinen Platz. Laut Transzendentaler Meditation gibt es nur Scheinprobleme, die durch Transzendentale Meditation beseitigt werden können. Es besteht der Anspruch, religiöse Probleme durch Transzendentales Meditieren zu lösen, da mit dem Göttlichen in Kontakt getreten wird; auch werden alle physischen Probleme gelöst und auch alle geistigen Probleme, weil das gesamte menschliche Potential ausgeschöpft wird. Der „Zugang zum Heim der Naturgesetze“ wird geschaffen, wodurch alle naturwissenschaftlichen Probleme gelöst werden. Und auch alle politischen und gesellschaftlichen Probleme werden gelöst, weil es den Menschen zum uneingeschränkten Herrn aller Dinge macht. Ist das nun einfach überschäumender Enthusiasmus oder schrankenlose Allmachtsphantasie? Es hinterlässt den Eindruck, als würden TM-Anhänger Probleme einfach wegmeditieren. (Reller, 2000) Dabei ist vor allem die Diskrepanz zwischen verheißungsvollen Versprechen, wie z.B. auch ein persönlicher und gesamtgesellschaftlicher Gesundungsprozess, und dem, was in mantrischer Meditation tatsächlich erreicht werden kann, zu betrachten. In Extremfällen kann dies sogar zu einem Realitätsverlust führen. (Hempelmann, 2005)

Außerdem besteht aufgrund der mangelnden therapeutischen Fachkompetenz der meisten TM-Lehrer die Gefahr psychotischer Krisen. (Reller, 2000, S. 819)

Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Urteil vom 23.05.1989 festgestellt, dass die Bundesregierung zu der Äußerung berechtigt ist, Transzendentale Meditation könne zu psychischen Schäden oder zu einer Persönlichkeitsstörung führen und die Meditationsbegleitung durch die TM-Lehrer genüge nicht einem fundiert therapeutischen Anspruch. (BVerwG, Urteil vom 23.05.1989, NJW 1989, S. 2272ff)

Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Transzendentale Meditation sowohl ihre politischen Absichten, als auch ihren hinduistischen Hintergrund verschleiert. Vielen Menschen, die sich der Transzendentalen Meditation zuwenden, ist dieser Hintergrund nicht bekannt. Das große Kurs- und Gesundheitsangebot erwirtschaftet der Organisation große Summen. Wobei das Verhältnis zwischen Angebot und Kosten nicht angemessen erscheint.

Ihre häufig propagierte Wissenschaftlichkeit ist nur bedingt haltbar. Sie scheint die magische Weltanschauung und das futuristische Heilsversprechen verschleiern zu wollen. Die Technik der Transzendentalen Meditation ist zwar die am meisten untersuchte Meditationsmethode. Allerdings sind diese Studien zum Teil problematisch, da eine große Anzahl von TM nahe stehenden Organisationen oder von Anhängern durchgeführt worden sind, wodurch es an wissenschaftlicher Distanz fehlt. Unbestreitbar scheint hingegen, dass sich Meditation an sich, genauso wie andere Entspannungsmethoden, in den meisten Fällen positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Es bleibt jedoch offen, ob es tatsächlich die Methode der Transzendentalen Meditation ist, die die positiven Wirkungen hervorbringt oder ob die Rahmenbedingungen, wie der Aufbau  einer Erwartungshaltung, das Heilsversprechen, die selbst erfüllende Prophezeiung oder der Placebo-Effekt, diese Wirkung verursachen. Der Maharishi-Effekt ist höchst zweifelhaft. Er gehört eher in den Bereich der religiösen Heilsversprechungen. Laut der Transzendentalen Meditation sollen Krankheit, Arbeitslosigkeit und Kriminalität abnehmen, wenn ein Prozent der Bevölkerung die TM-Technik ausübt. Der „erweiterte Maharishi-Effekt“ besagt sogar, dass bei der Anwendung der Fortgeschrittentechnik (TM-Sidhi-Programm) „schon eine Gruppengröße von Wurzel aus einem Prozent der Bevölkerung einen hochsignifikanten harmonisierenden Effekt im Kollektivbewusstsein erzeugen“ kann (http://www.maharishi-weltfriedens-stiftung.de/maharishi_effect.html). Umgerechnet auf die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland würden ca. 900 „Yogische Flieger“ benötigt, um diesen Effekt zu erreichen. Schätzungen zufolge soll es in Deutschland 100.000 Initiierte geben. Angesichts dieser Zahl dürfte es nicht so schwer sein, 900 „Yogische Flieger“ auszubilden und an einem Ort zu versammeln. Daher stellt sich die Frage, warum dann die Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Krankheit in Deutschland nicht sinkt.

Die Weltverbesserungsideologie mit Zielen, wie z.B. der Beseitigung der Armut auf der Welt, wirkt utopisch und nicht umsetzbar. Zum Thema Hunger sagt Maharishi Mahesh Yogi: „Gib einem Hungernden Meditation, dann denkt er nicht mehr an Brot und wird gleichwohl glücklich.“ (Hummel, 1996, S. 198)


 

Literatur

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 23.05.1989, NJW 1989

Dehn, Ulrich: Transzendentale Meditation. http://www.confessio.de/gemeinschaften/tm/ezw-flyer-tm.htm, 2000.

Hemminger, Hansjörg: Transzendentale Meditation – Ein aktueller Blick auf Ideologie und Politik. In: Materialdienst der EZW 9/2001, Berlin.

Hempelmann, Reinhard et al.: Panorama der neuen Religiosität – Sinnsuche und Heilsversprechen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Gütersloher Verlagshaus, 2005.

http://morgenpost.berlin1.de

http://news-ticker.org

http://www.businessportal24.com

http://www.globalesland.de/programme/wirtschaft_interview_mgfinanc.php

http://www.maharishi-weltfriedens-stiftung.de/inauguration.html

http://www.maharishi-weltfriedens-stiftung.de/maharishi_effect.html

http://www.meditation-bremen.de/?d1140960319/Meditation/Esoterik/Echtzeitnetz/

http://www.tm-portal.de/news_16.htm

http://www.tm-portal.de/teil_2.htm

http://www.volksstimme.de

http://www.welt.de

Hummel, Reinhart: Transzendentale Meditation. In: Baer, Harald et al.. Lexikon neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen. Herder Verlag, Freiburg, 2005.

Hummel, Reinhart: Gurus, Meister, Scharlatane – Zwischen Faszination und Gefahr. Herder Verlag, Freiburg, 1996.

Reller, H., Krech, H. & Kleiminger, M.: Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen. Gütersloher Verlagshaus, 2000.

Ruscher, Dr. med. Uwe: Ayurveda – Das Wissen von der Lebensspanne. In: KSA Informationsdienst Sekten- und Weltanschauungsfragen 3/2001.

 
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