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Glaube und enttäuschende Wirklichkeit in der Vereinigungskirche von Sun Myung Moon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von anonym   
Donnerstag, 20. März 2014

Schon als Kind hatte ich als Katholik einen sehr innigen Glauben an Gott und an die Bibel. Und so versuchte ich auch als Jugendlicher den Willen Gottes zu verstehen, um meinen Lebensweg ganz bewusst danach auszurichten. Doch viele Fragen blieben unbeantwortet.

Nach meinem Abitur besuchte ich Verwandte im Ausland. Nur wenige Wochen nach meiner Ankunft wurde ich zum ersten Mal auf der Straße von einem Mitglied der von dem Koreaner Sun Myung Moon gegründeten Vereinigungskirche (VK), auch als „Moon-Sekte“ bekannt, angesprochen. Von diesem wurde ich eingeladen, an einem Wochenend-Workshop teilzunehmen. VK-Mitglieder, die ich dort kennenlernte, konnten einfach von geladenen Gästen wie mir unterschieden werden: Sie sahen alle so erfüllt und glücklich aus, lächelten und hatten strahlende Gesichter. Es war ein überwältigender Eindruck, so viele engagierte junge Leute aus aller Welt mit einem hohen moralischen und intellektuellen Standard für die „Vereinigung des Weltchristentums“ arbeiten zu sehen.

Nachdem ich an einem 7-Tage und einem 21-Tage-Workshop teilgenommen hatte, war ich tief davon überzeugt, dass die Lehre der VK, genannt „Die Göttlichen Prinzipien“, ein neuer und inspirierender Ausdruck von Wahrheit war, der von Gott an Sun Myung Moon offenbart worden war. Die darin enthaltene, moderne Interpretation von alten biblischen Geschichten war verblüffend klar und ergab Sinn.

Die Lehre „Die Göttlichen Prinzipien“ (GP)

Die GP lehren, dass es zu Beginn der Schöpfung Gottes Ideal war, eine vollkommene Familie auf Erden zu haben. Durch den Sündenfall, gemäß den GP „ein unmoralischer Akt der Unzucht, nämlich Ehebruch“ zwischen Eva, der ersten Frau, und dem Erzengel Luzifer, wurde der Erzengel zu Satan, der fortan alle menschlichen Nachkommen unter seine Herrschaft bringen konnte und das menschliche Leiden seinen Anfang fand. Um die Menschen davon zu befreien, sandte Gott nach langer Zeit der Vorbereitung den Messias, Jesus, der als zweiter Adam eine Familie gründen und sündenlose Kinder hervorbringen sollte. Unglücklicherweise wurde Jesus aber aufgrund des Unglaubens der Juden getötet und die Erlösungsgeschichte musste verlängert werden bis Gott und Jesus 2000 Jahre später Sun Myung Moon dazu auserwählten, die versprochene Wiederkehr Christi zu sein. Moons Hochzeit mit Hak Ja Han im Jahre 1960 wird als das biblisch prophezeite „Hochzeitsfest des Lamms“ deklariert und setzt Moon und seine Frau in die Position als „Wahre Eltern“ der gesamten Menschheit, um Gottes wahre Blutslinie zu errichten.

Ich fühlte mich so privilegiert, dass ich zur gleichen Zeit lebte wie der neue Messias Sun Myung Moon, unserem „Wahren Vater“. Sicherlich hatte Gott mich geführt. Nur wenige Tage nach meinem 21-Tage-Workshop entschied ich, Mitglied der VK zu werden und mein Leben ganz Gottes Vorsehung zu widmen. Nun war ich Teil dieser großen weltweiten Familie mit vielen Brüdern und Schwestern.

Leben in meinem ersten Kirchenzentrum – Einheit von Kain und Abel

Das Leben in meinem ersten VK-Zentrum ähnelte sehr einem klösterlichen Leben mit seinen Gelübden: Armut, Gehorsam und Zölibat. Es wurde ständig betont und gelehrt, wie wichtig es war, dass sich jeder von uns, der sich ja in Kains Position befindet, ganz dem Kirchenzentrumsleiter unterordnet, der in Abels Position steht und somit Gott näher ist. Wir sollten nichts vor ihm verheimlichen und keine eigenen Entscheidungen treffen, ohne ihn vorher um Erlaubnis gefragt zu haben. Nur auf diese Weise würden wir es schaffen, unsere sündige, sogenannte „gefallene Natur“ zu überwinden. Diese Kain- und Abel-Einheit auf verschiedenen Ebenen wäre auch die lebenswichtige Verbindung zum „Wahren Vater“ als dem höchsten weltweiten Abel. Zu zweifeln, in Frage zu stellen oder in irgendeiner Weise kritisch zu sein, wurde als Ausdruck der „gefallenen Natur“ gesehen, die Satan eine Grundlage bot, in unsere Herzen einzudringen und die Kontrolle zu übernehmen. Alle vermieden es „negativ zu sein“.

Wiederherstellung durch Wiedergutmachung – wir müssen Bezahlung leisten und Opfer bringen

Eine zentrale Lehre der GP ist die sogenannte Wiederherstellung durch Wiedergutmachung. Nur durch ständige Anstrengung kann sich der gefallene Mensch von Satan trennen und sich mit dem Messias vereinigen. Während der ersten Jahre habe ich beispielsweise vier Mal für einen Zeitraum von sieben Tagen, nur Wasser trinkend, gefastet.

Viele Elemente des Alten Testaments sind in den GP enthalten. Eines von ihnen ist, Opfer darzubieten. In der Zeit des Alten Testaments mussten „zentrale Figuren“ Tiere opfern, im Neuen Testament, dem Zeitalter Christi, war der Glaube das Wichtigste. Nun aber, in der Zeit des Erfüllten Testaments, in der wir mit dem Messias lebten, die Nachfolge. Wir sollten alles, was wir besaßen und verdienten und vor allem uns selber als lebendiges Opfer einbringen. Das war auch die Begründung dafür, warum alle Mitglieder der VK einem sogenannten Mobile Fundraising Team (MFT) für 3,5 Jahre angehören sollten. 1981 war es für mich soweit. Ich arbeitete Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat fortan im MFT, um Geld zu sammeln! Wir konnten uns nur sonntags ausruhen. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht verkauften wir alle möglichen Produkte von Haus zu Haus, Geschäft zu Geschäft und in Gaststätten. Ich erlebte harte Zeiten und wurde sogar einmal nachts ausgeraubt. Aber ich war stolz darauf, das alles für Gottes Vorsehung, den Messias und für alle Menschen auf mich zu nehmen. Niemals behielt ich auch nur einen Euro von dem verdienten Geld. Wir wurden gelehrt, dass dies unseren Geist vergiften würde und nur sehr schwer rückgängig zu machen wäre.

Im Oktober 1982 durfte ich zum sogenannten „Matching“, einer VK-internen Ehepartnervermittlung durch Reverend Moon. Mehrere tausend Geschwister aus aller Welt wurden nach Korea geladen. Ich sollte nun also den lebenden Messias zum ersten Mal in meinem Leben treffen! Wie aufregend! Der Wahre Vater suchte für jeden von uns eine Braut bzw. einen Bräutigam aus. Es wurde von jedem von uns erwartet, dass wir die Wahl des Messias akzeptierten. Gott wusste, was das Beste für jeden einzelnen von uns war, also hatte es keinen Sinn, sich etwas Romantisches vorzustellen. Bereits fünf Tage nach unserem Matching gelobten wir gleichzeitig mit 5.837 Paaren in einer religiösen Zeremonie ewige Treue. Diese sogenannte „Segnung“ durch die Wahren Eltern ermöglichte uns, eins mit dem Messias und Gottes wahrer Blutslinie zu werden. Unsere Kinder würden sündenlos sein.

Nach der Hochzeit durften wir das Familienleben allerdings noch nicht beginnen. Zwei Hauptbedingungen mussten zuerst erfüllt werden: Jeder musste eine 3-jährige Trennungszeit von seinem Ehepartner erfüllen, um Wiedergutmachung für Adam und Evas Sündenfall zu leisten und um die Liebe zu läutern. Außerdem sollte jedes gesegnete Mitglied drei neue Vollzeitmitglieder finden, welche Jesu drei Hauptjünger darstellen.

Nachdem ich fast vier Jahre im MFT gewesen war, wurde das Missionieren, zu meinem zentralen Lebensinhalt. Es bedeutete neue Mitglieder zu finden, unsere sogenannten „geistigen Kinder“, welchen dann unsere eigenen physischen Kinder folgen sollten. Es war Teil des „Formula-kurses“, der sieben Jahre dauerte: Dreieinhalb Jahre Spenden sammeln im MFT und danach dreieinhalb Jahre missionieren. In jener Zeit wurde mir auch die Verantwortung als Gruppenleiter zugewiesen, neu dazu gekommene Mitglieder zu betreuen und Vorträge über die GP zu geben.

1992 verkündete Sun Myung Moon ein neues Kapitel der göttlichen Vorsehung, die „Heimatstadtvorsehung“. Gesegnete Paare sollten dauerhaft in den Heimatort des Ehemannes zurückkehren und Verwandte und Bekannte zur VK bringen. Jeder sollte ein Stammesmessias sein. Alleine schon unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, gestaltete sich als sehr schwierig. Ich hatte keine berufliche Qualifikation und keine andere Wahl, als unsichere Kurzzeitjobs anzunehmen. Noch ungewohnter war es aber für mich, in der normalen Gesellschaft, der „gefallenen Welt“, zu leben. All die Jahre hatte ich mich darauf konzentriert, dem Messias zu folgen und anderen zu helfen und hatte dabei meine eigene private Situation vernachlässigt. Es war uns immer wieder gesagt worden: „Wenn du dem höheren Zweck dienst, brauchst du dir keine Sorgen um deinen individuellen Zweck zu machen. Gott wird sich darum kümmern.“

Die Desillusionierung sollte ein langsamer und schmerzhafter Prozess werden

In meinen ersten Jahren in der VK hatte ich nur ein Paar Hosen, ein Paar Schuhe und ich kam mit ungefähr zehn Euro Taschengeld wöchentlich (auf heutige Verhältnisse umgerechnet) aus. Das war für mich kein wirkliches Problem, denn ich diente dem leibhaftigen Messias und war absolut davon überzeugt, dass er bald von der Gesellschaft und der ganzen Welt als solcher akzeptiert würde.

Der Wahre Vater sprach immer wieder von den Grundlagen, die er gelegt habe, und dass sich nun große Veränderungen in der Welt ergeben würden. Entgegen der vielen verheißungsvollen Ankündigungen änderte sich allerdings so gut wie nichts. Außer, dass immer wieder Organisationen mit neuen Namen gegründet wurden und Hoffnung aufkeimen ließ, dass die Veränderungen in der unsichtbaren Welt bald sichtbar würden. Wir waren weiterhin Opfermaschinen für die göttliche Vorhersehung. Die Forderungen des Wahren Vaters wurden sogar noch extremer und unerbittlicher: „Ihr müsst euch selbst fragen, für wen sind die Wahren Eltern hier? Bin ich hier für euch oder ihr für mich? Absolutes Vertrauen, Liebe und Gehorsam ist euer Weg.“ (Worte von Sun Myung Moon am 31.Mai 2001. [http://www.tparents.org/Moon-Talks/SunMyungMoon01/UM010531.htm] )

Unser Wahrer Vater hatte auch viele geschäftliche Unternehmen initiiert, um eine wirtschaftliche Grundlage für Gottes Nation zu schaffen. Aber wer wusste genau, wozu das erwirtschaftete Geld und die weltweiten Spenden, die den Wahren Eltern gegeben wurden, verwendet wurden? Blindes Vertrauen war angesagt, weit entfernt von jeglicher Transparenz. Und der Messias brauchte sicherlich keinem Rechenschaft ablegen. Mein Enthusiasmus und Einsatzwille ließen allmählich nach und wie viele andere fühlte ich mich langsam innerlich ausgebrannt.

Bis zum heutigen Tag gibt es in der VK keine Buchführung darüber, wofür die Milliarden von Dollars ausgegeben wurden. Es wurde mir zunehmend bewusst, dass die Hierarchie der VK verkrustete Strukturen schützte und dass sich ganz weit oben eine unüberwindbare Barriere befand, und nur wenige wussten, was sich dahinter verbarg. Eine solche Person war Nansook Hong, die junge Braut von Sun Myung Moons ältestem Sohn Hyo Jin. 1998 veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben in der Moon Familie und all ihren leidvollen Erfahrungen. [“In the Shadow of the Moons: My Life in the Reverend Sun Myung Moon's Family“ Little, Brown & Company (August 1998). Ausgabe in deutscher Sprache “Ich schaue nicht zurück” von Nansook Hong, Bastei Lübbe Verlag (2000).]  Ihr Buch zu lesen, war wie ein Paukenschlag für mich. Ihre überzeugenden Schilderungen einer korrupten Moon-Familie erschütterten meinen Glauben bis in das tiefste Fundament und ich stellte zum ersten Mal in meinem Leben die Wahrhaftigkeit von Rev. Moon als den von Gott gesandten Messias in Frage.

Befreiungszeremonien für verstorbene Vorfahren

Im gleichen Jahr, 1998, sollten mich weitere Geschehnisse in der VK an der Glaubhaftigkeit der Vereinigungskirche zweifeln lassen. Alle VK-Mitglieder wurden nämlich aufgefordert, an kostenpflichtigen Zeremonien teilzunehmen, um die Seelen verstorbener Vorfahren zu befreien und ihren Übergang in höhere Sphären zu ermöglichen. Diese werden bis zum heutigen Tag abgehalten. Reverend Moon selbst verlangte, dass jedes Mitglied mindestens zwölf mal nach Chyung Pyung, Südkorea, pilgern sollte, um daran teilzunehmen. Damals, 1998, kam Frau Dae Mo Nim, ein koreanisches Mitglied und angeblich spirituelles Medium, nach Europa, um diese „Befreiungszeremonien“ vorzustellen. Ich nahm daran zweimal teil, 1998 und 1999, um Vorfahren bis zu sieben Generationen zurückliegend zu befreien. Jedes Mal, wenn ich einen festgelegten Geldbetrag dafür bezahlen musste, erinnerte es mich spontan an die Ablassbriefe der mittelalterlichen katholischen Kirche, die vor 500 Jahren von Martin Luther stark kritisiert worden waren und mit ein Grund waren, dass sich der Protestantismus bildete.

Wie war es soweit gekommen, dass die VK nun eben diese gleichen Praktiken, über welche Moons Lehre sogar aufklärte, wiederholte? Im Gebet wandte ich mich an Gott, meinen Himmlischen Vater, und beteuerte ihm, dass die finanziellen Forderungen auf unabsehbare Zeit, die für die Vorfahrenbefreiung Voraussetzung waren, für mich nicht akzeptabel waren. Gemäß der gegenwärtigen „Chyung Pyung Vorhersehung“ können Menschen, die in der unsichtbaren geistigen Welt befreit wurden, auch „gesegnet“, also verheiratet werden und dadurch ganz in die Nähe Gottes kommen. Das alles aber nur, wenn dafür bezahlt wird. Mit interaktiven Online-Tabellen können die Tarife heutzutage errechnet werden. Für beispielsweise 70 Generationen inklusive Segnung fallen schnell mal Beträge weit über 10.000$ pro Person an. Zu jener Zeit wurde mir persönlich auch klar, dass ein liebender und souveräner Gott unmöglich Geld für Seelenheil verlangt. Wofür sollte Gott denn Geld benötigen? Vielmehr aber können religiöse Institutionen ihren Gläubigen Angst machen und sie schamlos erpressen, wenn sie vorgeben, dass das göttliche Heil nur erreichbar ist, wenn Geld fließt.

Ein erster Schritt in die Freiheit

Im Jahr 2001 verließ ich schließlich nach reichlicher Überlegung offiziell die Vereinigungskirche. Ich bin dankbar und stolz darauf, es endlich geschafft zu haben, das weltliche Imperium Sun Myung Moons hinter mir gelassen und meine persönliche Freiheit wiedererlangt zu haben, zu wählen was auch immer ich selber für richtig halte. Sun Myung Moon ist nicht länger mein Messias und ich werde ihn und seine Frau nie wieder „Wahre Eltern“ nennen. Es war sehr schwierig, die vielen Brüder und Schwestern zurückzulassen, mit denen ich so viele Jahre meines Lebens gearbeitet und gelebt hatte. Ich machte sehr viele positive Erfahrungen, die von meinem eigenen Idealismus und dem Glauben geprägt waren, dass es die Wahrheit war, der ich folgte.

Warum hatte es so lange gedauert, zu erkennen, dass ein selbsternannter Messias viele Jahre mein Leben bestimmt hatte? Die Antwort darauf ist nicht leicht zu geben und es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Ganz entscheidend war meine Überzeugung, in der Lehre der VK Gottes ultimative Wahrheit gefunden zu haben. Durch die Lehre sah ich mich verpflichtet, Gottes Botschafter, dem Messias Moon, nachzufolgen. Nur absoluter Gehorsam und Hingabe an den Messias würden der Garant dafür sein, dass sich auch Gottes Vorsehung einer idealen Welt auf Erden erfüllen würde. Für eigenes Urteilsvermögen und kritisches Denken war definitiv kein Platz. Somit hatte ich Sun Myung Moon selber dazu ermächtigt, eine für mich unantastbare Position einzunehmen. Letztlich aber war es der göttliche Funke in mir selbst, der die Flamme der Freiheit und der Liebe Gottes auflodern ließ. Gottes wahre Liebe fordert nicht. Das wurde der Schlüssel für meine Befreiung von Moons Ideologie.

Für mehr als zehn Jahre nach meinem Ausstieg aus der VK verdrängte ich alles, was mit der VK zu tun hatte. Erst kurz vor Moons Tod am 03.09.2012, spürte ich das Verlangen und die Kraft, mich mit meiner Vergangenheit zu beschäftigen und mehr über die gegenwärtige Situation der VK zu erfahren. Bei der Verarbeitung meiner Erfahrungen haben mir die Gespräche mit Frau Riede und Frau Gollan vom Sekten-Info Nordrhein-Westfalen geholfen und gut getan.

Zusätzlich stellte sich das Internet als sehr hilfreiches Instrument für mich heraus. Beispielsweise ermöglicht die kritische und umfassende Website “http://howwelldoyouknowyourmoon.tumblr.com/” vielen Aussteigern aus der Vereinigungskirche weltweit, ihre Erfahrungen und Ansichten zu teilen. Es gibt zunehmend mehr Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen, die den Schluss zulassen, dass Sun Myung Moon nicht der Mensch war, für den er sich ausgab. Eine weitere bedeutende Quelle für solch eine Diskussion ist Pascal Zivis persönliches Videotagebuch über seine Reise nach Korea, als er vor Ort mit vielen frühen Ex-Mitgliedern der VK spricht und ihre ernüchternden Zeugnisse festhält. [„Early Moon history in Korea: Pascal Zivi explains to Steve Hassan (1994)“, http://vimeo.com/25532256]

Einen Baum erkennt man nicht nur an seinen Früchten, sondern auch an seinen Wurzeln.
 
 

 
 
 
 
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