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Fundamentalismus und Verschwörungsglaube am Beispiel der Organischen Christus-Generation (OCG) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christoph Grotepass   
Freitag, 17. März 2017

"Ich habe Gott gesehen. Ich kenne seinen Geruch. Weil ich keine Hebamme hatte, hat Gott mich selbst entbunden."
(Ivo Sasek, „Wandel im Geist“, Juni 1999)

Streng gläubige Menschen mit einem Absolutheitsanspruch haben oft ein beträchtliches Misstrauen gegenüber der übrigen Gesellschaft und insbesondere gegenüber staatlichen Institutionen und Autoritäten. Dies wird regelmäßig in unserer Beratungsarbeit deutlich. Darüber hinaus gibt es deutliche Affinitäten zu Verschwörungstheorien. Diese differieren teils je nach Glaubens-Richtung oder Szene. Durch die starke Vernetzung über das Internet entstehen aber auch Zweckbündnisse. Alternativ-medizinische Behandlungsformen, Impf-Gegnerschaft, Ablehnung des Sexualkundeunterrichtes und Kindererziehung abseits wissenschaftlich-pädagogischer Konzepte beschäftigen viele Menschen unabhängig ihrer religiösen Einstellung. Daraus erwachsen familiäre Probleme und Konflikte mit Schulen, Jugendämtern und Familiengerichten, welche teils erbittert im Sinne eines „Glaubenskampfes“ geführt werden.

Beispielhaft wird hier eine christlich fundamentalistische Gemeinschaft vorgestellt, bei der ein fundamentalistisches Glaubensverständnis und Verschwörungstheorien stark miteinander verknüpft sind. Es wird an die baldige – biblisch bezeugte - Apokalypse geglaubt. Und vermutet, dass eine weltweite verschwörerische Finanzoligarchie Flüchtlingsströme nutzt, um einen Bürgerkrieg in Deutschland auszulösen. Obwohl die Organische Christus-Generation (OCG) nur eine kleine Gemeinschaft in der Schweiz ist, sorgen ihre Aktivitäten für eine ungleich breitere Aufmerksamkeit und mediale Präsenz. Anhänger der Gemeinschaft finden sich auch in Nordrhein-Westfalen. Unsere Beratungsstelle ist mit intensiven Beratungen zu der konfliktträchtigen Gemeinschaft beschäftigt. Hierbei spielen das Erziehungsverständnis der Gemeinschaft sowie ihre Frontstellung gegenüber Behörden eine große Rolle.   

 

Ivo Sasek und die „Organische Christus-Generation“ (OCG)


Mit der schweizerischen OCG und ihrem Leiter Ivo Sasek finden wir eine Gemeinschaft vor, bei der zum einen ein radikaler christlicher Glaube angestrebt wird und die zum anderen durch Verbreitung von Verschwörungstheorien auffällt. Die zahlenmäßig kleine Gemeinschaft umfasst um die 2000 Anhänger. Mit Kursen und Trainings-Camps will sie in den letzten Jahren über 18.000 Menschen erreicht haben. (Arbeitsstelle Weltanschauung ELK Württemberg, OCG Grundinformation) Die mediale Präsenz des Leiters und die Aktivitäten der Anhänger finden dank geschickter Vermarktung und professioneller Einbeziehung digitaler Medien und sozialer Netzwerke weit darüber hinaus Beachtung.

Ivo Sasek wurde 1956 in Zürich geboren. Er beschreibt seinen frühen Werdegang als von familiären und persönlichen Problemen belastet, atheistisch und an weltlichem Erfolg orientiert. Als Hobby-Schlagzeuger hat er Erfolge. 1977 erlebt Sasek eine Bekehrung mit visionärer Gotteserfahrung. Er schließt sich der Newlife Bewegung in Zürich an. 1978 wendet er sich von seinem erlernten Beruf als Automechaniker ab, um sich in vollem Umfang seiner neuen missionarischen Berufung widmen zu können. Unter anderem wirkte er als Radioprediger bei Gospelradio Zürich. Der Besuch der Newlife Bibelschule blieb ohne Abschluss. Sasek berichtet von göttlichen Zeichen und Wundern, die dort als pfingstlerische Geistesgaben abgelehnt wurden.

1984 gründete er das Drogenrehabilitationszentrum Obadja im schweizerischen Walzenhausen. Weitere Aktivitäten bilden eine Lebensschule und nachfolgend eine Jüngerschaftsschule. 1997 gründet er den Elaion-Verlag, über den nun seine Schriften publiziert, die Zeitschrift Ölbaum und Panorama, sowie Predigt-Tonträger vertrieben werden. 2000 gründet er den Panorama-Film-Verleih, 2006 produziert er den Monumentalfilm "Helden sterben anders". Walzenhausen wird zum Zentrum der „Organischen Christus-Generation“ mit wachsender missionarischer Ausstrahlung. Die Angebote sind dabei überwiegend kostenfrei.

Inzwischen bindet Sasek - seit 1983 verheiratet - die stetig wachsende Familie in etliche Aktivitäten ein. Regelmäßig geht die Familie auf Tournee mit selbstgeschriebenen Musicals, Kinderliedern, Lebenszeugnissen und Filmen zum „Organischen“ Familien- und Gemeindeleben. Die Familie wird dabei regelrecht als ideale „christliche“ Familie inszeniert. Auch deutsche Anhänger, die sich der OCG über ein Netzwerk von Hauskreisen verbunden fühlen, versuchen, Auftritte während der Sommertourneen zu organisieren. Auf Sasek-TV sieht man die heute 13-köpfige Familie Lieder und Oratorien vorführen. Die teils inzwischen verheirateten Kinder präsentieren Lebenszeugnisse und werden als Nachfolger der väterlichen Lehre gezeigt, die ihrerseits Gruppen leiten.


„Organische Christus-Generation“


Sasek entwickelt sein Verständnis einer christlichen Gesamtordnung, in welche Christen „eingerenkt“ gehören. Wird in Ehe, Familie und Erziehung die göttliche Ordnung hergestellt und der Gläubige gemäß seiner Vision diesem Organismus in Gehorsam vor Gott untergeordnet, kann die heilige Gemeinde das in Kürze bevorstehende Gericht Gottes überstehen.

„Organisch meint: lebendig und existenziell miteinander verwachsen. Die landläufige Meinung, die Menschheit bestünde aus lauter voneinander unabhängigen Individuen, stimmt nicht. Wie unser menschlicher Körper aus vielen verschiedenen Organen besteht, zusammen aber doch nur 1nen Leib bildet, so ist auch die Menschheit beschaffen. Als miteinander geistig verwachsener Organismus funktionieren wir daher nach organischen Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien. Wir sind alle miteinander schicksalsvereint. (…) Christus Generation meint darum, dass wir gerade als lebendiger Organismus neu aus Christus generiert (hervorgebracht) werden.“     (www.sasek.news, Stand 10.03.2017)

Voraussetzung ist die radikale Absage von Sünde und Sündern. Jeglicher Eigenwille soll geopfert werden. Seine Forderung zur radikalen Aufgabe seiner selbst zu Gottes Gunsten ist kombiniert mit seinem Anspruch, Apostel für die Völker und Gerichtsprophet über die Gemeinden zu sein. Er bemisst andere in ihrem Glauben, er erkennt Wahrheit und Lüge. Seine Lebens- und Gotteserfahrungen bilden den Maßstab.

Mehrfach richtet Sasek in der Manier alttestamentlicher Gerichtspropheten eine Botschaft an christliche Versammlungen. Über 10.000 Briefe werden verschickt, in denen er sich gegen selbstgenügsames Wohlstandschristentum und Heilssicherheit ausspricht. Er bezeichnet die Gemeindeleiter als falsche Propheten und lädt zu Veranstaltungen ein. Wer nicht Folge leiste, falle unter das harte Gericht Gottes, welches er bereits heraufziehen sähe.

„Ich sage: wer gegen diese Botschaft redet; ich sage: wer gegen mich redet und diese Botschaft, wer sich dem Wort nicht fügt, das ich sage, ich Ivo Sasek hier in Walzenhausen, ist kein echter Diener Gottes.“     
„Wenn jemand gegen mich redet, dann redet er gegen Gott, ich sag es gleich wie es ist.“ („Wandel im Geist“, Juni 1999)


Sasek versteht die Bibel als in Entwicklung befindliches Wort Gottes. Weitere Geistoffenbarungen träten jeweils aktuell hinzu. Seit 2008 verarbeitet Sasek auch Reinkarnationsvorstellungen. Angesichts der diesbezüglich mageren biblischen Quellenlage greift er dazu auf eine Verschwörungstheorie zurück, der zufolge eindeutige biblische Aussagen zur Wiederverkörperung u.a. beim Konzil von Konstantinopel im Jahre 533 gezielt eliminiert worden seien. (Ivo Sasek,  Paradigmenwechsel „Reinkarnation“, Vortragsaufzeichnung Nov. 2008)

Saseks Anspruch anderen Gemeinden gegenüber wurde mit Kritik an seiner Selbsternennung als Apostel und Prophet beantwortet. Insbesondere seine neueren Lehren werden als sektiererisch zurückgewiesen. Diese Kritik lässt Sasek unbeeindruckt. Eine gegenseitige Abgrenzung ist die Folge. In der christlich fundamentalistischen Szene werden seine Thesen durchaus wahrgenommen und diskutiert. Einzelne fühlen sich von Saseks radikalem Anspruch angezogen und folgen dem Ruf. Auch sein patriarchales Familienmodell samt Erziehungsvorstellungen findet Nachahmer. Es kommt zu einem weitverzweigten Netzwerk kleiner Hauszellen. Es wird kein „Austritt“ aus den Gemeinden gefordert, vielmehr dass man sich innerhalb der Gemeinden zur OCG bekenne. Sasek versteht seine Gemeinschaft als überkonfessionell.

 

Die „Bemessung“


„Ich werde dich lernen, wie du dem Herrn gehorchst. Du wirst mir sagen, was der Herr sagt. Und weil ich den Herrn kenne, kann ich dir sagen, ob du getroffen hast oder nicht.“ („Wandel im Geist“, Juni 1999)

Zu den regelmäßigen Angeboten der OCG gehören die sogenannten „Bemessungsdienste“, in denen Sasek und von ihm ausgebildete „sündlose“ Helfer die Reife zur Eingliederung in den Organismus feststellen.
„Als Essenz aus Jahrzehnte langer Therapie- und Familienhilfe initiierte Ivo Sasek die ‚Bemessung’. Die ‚Bemessung’ ist Hilfe zur Selbsthilfe, die in den letzen Jahrzehnten tausenden Menschen und hunderten Familien zu einem gemeinschaftlich harmonischen Leben verhalf.“ (www.sasek.news)

„Drei Tage lang werden Sie Zeit mit einer Gruppe von Menschen verbringen, die alle dasselbe Ziel haben: Mit der Veränderung bei sich selbst anzufangen. Als gemeinschaftliche Orientierung wird auf einem hilfreichen Vortrag von Ivo Sasek aufgebaut und die Schwerpunkte daraus werden mit der ganzen Gruppe bearbeitet. Sie haben in der Bemessung wiederholt die Gelegenheit, ganz persönlich Zeit in der Stille zu verbringen. Wagen Sie das Experiment, sich dem eigenen Vakuum wieder einmal bewusst auszusetzen? Es lohnt sich! In den Bemessungstagen werden Sie herzlich von Menschen begleitet, die seit vielen Jahren Veränderung vorleben und Ihnen authentisch als Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite stehen.“ (www.bemessung.info/)


Sasek beansprucht eine Unterwerfung unter seine offenbar einzig legitime Vorstellung vom Christ-Sein. Hierbei gibt es keine Wertschätzung gegenüber anderen und eigenständigen Glaubens- und Lebensvorstellungen. Tiefgreifende Erschütterungen von Menschen auf der Suche nach einem christlichen Leben können die Folge sein:

„Die ‚Bemessungen’ führen bei den Teilnehmenden meist zu einem psychischen Crash, in dem ihnen ihre völlige Untauglichkeit für den Organismus Christi aufgezeigt wird. Seit Sasek 2008 die Reinkarnationslehre aufgenommen hat, werden die Teilnehmenden auch mit angeblichen Sünden aus vorigen Leben konfrontiert.“
„Nur wer die „Bemessung“, Saseks Untersuchung der „Organismustauglichkeit“ erfolgreich besteht, die radikalen Regeln von Gehorsam, Unterordnung (Schlagen von Kindern inklusive) und Selbstaufgabe befolgt, gehört zur neuen, erlösten und jetzt schon sündlosen Generation.“ (Arbeitsstelle Weltanschauung ELK Württemberg, OCG Grundinformation)



Die Kindererziehung


Den heutigen Kindern kommt in Saseks Lehre eine besondere Bedeutung zu. In ihnen sieht er die „Herausgeburt einer ganzen Erlösergeneration“. Geburtenregelung und Abtreibungen seien eine feindlich gesteuerte Mordwelle, um diese Erlösergeneration aufzuhalten. Um die Kinder für dieses Erbe richtig vorzubereiten, sei es wichtig, allen dem Geist Gottes zuwider stehenden fleischlichen Leidenschaften von Beginn an zu wehren.

„Indem sie in ungetrübtem Augenkontakt und ungeteilter Beziehung zu Gott, dem Allmächtigen, aufwachsen, indem sie ohne Ablenkung zu einem immer stärker anschwellenden Kraftfeld Gottes werden, sollen durch sie Werke Gottes geschehen, wie die Welt sie noch nie gesehen hat.“ („Der Ölbaum“, Sept. 2000, zitiert in https://www.der-ruf.info/pdf/Sasek-Tschui.pdf)    

Die Unterwerfung unter Gottes Willen und was Sasek dafür hält ist sein zentrales Anliegen. Als Mittel zur Durchsetzung lehrt er die Notwendigkeit der Erziehung mit der Rute, wie er sie durch entsprechende Bibelzitate als geboten ansieht. Sasek berichtet von seiner wirksamen körperlichen Bestrafung durch seine Mutter. Sich an den guten Willen der Kinder zu richten ist seiner Ansicht nach falsch. Der Eigenwille müsse vielmehr gebrochen werden. Sasek bezeichnet dies in seinem Erziehungsratgeber „Erziehe mit Vision!“ als ein vom Glauben unabhängiges Naturgesetz. Treibe man das Böse nur gründlich genug aus, fließe das Gute von selbst nach:

„Merke dir darum diesen wichtigen Grundsatz der Erziehung: So wie man das Gute nie unter Zwang in ein Kind hineinbekommt, so wird man das Böse nie ohne Zwang aus ihm herausbekommen. Sobald das Böse ausgetrieben wird, rückt feierlich der gute Vorsatz und Wille nach.“ (Erziehe mit Vision! S. 31f)

„Nimmt der Undank, die Unzufriedenheit oder Lustlosigkeit Überhand, so führe es in den Verzicht oder Arrest. (…) Es nützt nichts, wenn es sich anstrengt, möglichst keine Fehler und Sünden mehr zu begehen. Das häufige Versagen kommt vom Herrn, auf dass es sich im Licht demütigen lernt. (…) Sind sie aber widerspenstig und böse oder entgegen der Ermahnung wild, unbändig und übermütig, so schone deine Rute nicht. Du gibst ihnen zwei, drei zünftige Streiche hinten drauf und schon ist der Wille wieder gereinigt, die Kammern des Leibes geputzt und die Narrheit vom Herzen des Knaben entfernt (Spr. 20,30/22,15). [Fußnote: Unter der Rute verstehen wir ein etwa 50 cm langes und 5mm dickes Bambusrütchen.]“ (ebenda S. 56f)  

Die angegebenen Bibelverse aus den Sprüchen Salomos: 20,30: „Man muss dem Bösen wehren mit harter Strafe und mit ernsten Schlägen, die man fühlt.“ 22,15: „Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht treibt sie ihm aus.“

Im Jahr 2000 erschien das Buch „Mama, bitte züchtige mich!“ in Saseks Elaion-Verlag. Als Autoren sind die drei ältesten Kinder der Sasek-Familie genannt (damals 11, 14 und 15 Jahre alt). Sie stehen so sehr unter dem Einfluss ihrer Eltern, dass selbst sie die körperliche Züchtigung befürworten:

„Wir alle können das Gute nicht aus uns selber tun. Auch du kannst das Gute nicht tun. Du bist machtlos dem Bösen ausgeliefert, wenn deine Eltern nicht nachhelfen. Du wirst ohne Hilfe der Mutter und ohne Hilfe deines Vaters nie und nimmer die Prüfung der Pubertät bestehen. Auch ich würde sie nicht bestehen, aber eben deshalb bin ich meinen Eltern ja so dankbar, haben sie mich auf die Pubertät zugerüstet, haben sie mich nicht nur vor der Hölle gewarnt, sondern jegliche Sünde, die die Hölle verdient, ausgetrieben, und zwar konkret, wo es nicht mehr anders ging, auch mit der Rute. (…) Eine Bitte an die Eltern: Da es mir so ein Anliegen ist, dass Ihr Eure Kinder vor der Hölle und vor dem Gericht errettet, bitte ich Euch, dass Ihr, wo immer nötig, zur Rute greift und ihnen das Böse austreibt. Bitte unternehmt alles, um sie vor dem Bösen zu retten.“ (S. 68ff)

Leider sind diese Bücher nicht die einzigen „christlichen“ Erziehungsratgeber, in denen mehr oder weniger deutlich die körperliche Zucht als von Gott gebotene Erziehungsmaßnahme gepriesen wird. Eine Studie des „Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e.V.“ aus dem Jahr 2013 belegt einen Zusammenhang von christlich-fundamentalistischer Religiosität und elterlicher Gewalt. (Christian Pfeiffer, Dirk Baier: „Christliche Religiosität und elterliche Gewalt. Ein Vergleich der familialen Sozialisation von Katholiken, Protestanten und Angehörigen der evangelischen Freikirchen“, 2013.)

Körperstrafen sind aktuellen Studien zufolge pädagogisch sinnlos und nähren stattdessen eine Gewaltspirale. Wenn systematisch zur Erziehung eingesetzte Gewalt mit einer generellen Erniedrigung und Abwertung des Kindes einhergeht, sind Beeinträchtigungen in der Kindesentwicklung zu erwarten. Wird die Gewalt durch ein fixes Glaubenssystem gerechtfertigt, dann kann sich ein Kind nicht wehren, ohne wieder als sündig zu gelten. In einer solchen Opfer-Täter-Umkehr wird der Widerstand gegen Gewalt als Ungehorsam gegenüber Gott gewertet, verbunden mit der Drohung, durch ihn bestraft zu werden. (Geleitwort der Stiftung Kinderschutz Schweiz in der Untersuchung „Erziehungsverständnisse in evangelikalen Erziehungsratgebern und – kursen“ der schweizerischen Fachstelle für Sektenfragen „infoSekta“, April 2013)

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und der Verband VFG – Freikirchen Schweiz distanzierten sich in ihren Stellungnahmen von jeder Form von körperlicher Gewalt in der Erziehung.


Die „Verschwörungen“ gegen die OCG


Die mangelnde Bereitschaft anderer Gemeinden, seine Botschaft ernst zu nehmen, die wachsende Kritik an seiner Lehre, die strafrechtliche Verfolgung lassen Sasek zum Eindruck einer Verfolgung und sogar Verschwörung gegen ihn und seine Gemeinschaft kommen. Dies wird in vielen Äußerungen deutlich. Im „Panorama“ vom Januar 2017 (http://www.ivo-sasek.ch/rundbrief.php S. 1f) schreibt er:

„Trage also auch Du künftig überall Deinen Namen ein, wo Du Vollendungsverheissungen in der Bibel findest! Wir leben in einem Vollendungszeitalter. Woran erkennt man das? An dem zunehmenden Entscheidungskampf auf allen Ebenen. (…) Und mit dem eigenen Namen drunter klingt das Ganze dann so: 1. Mose 12,3:
 ‚Und ICH will segnen, die Ivo Sasek segnen, und wer Ivo Sasek flucht, den werde ICH verfluchen; und durch die OCG sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!’ Klingt doch sogleich viel spannender, nicht wahr? Und hier die Praxis – zuerst einmal die Gesetzmässigkeit des Falls: Seit meiner Bekehrung unter die Königsherrschaft Jesu Christi, also seit nunmehr 40 Jahren, erlebe ich beständige Attacken von allen Seiten. (…) Ausnahmslos jede bisherige Attacke aber endete früher oder später im Niedergang und Fall meiner/unserer Angreifer. (…) Es geschieht allein deshalb, weil Gott es über Seinen Auserwählten so ausgesprochen und bestimmt hat und es deshalb höchst persönlich ausführt. (…) Nach jeder Attacke sehen wir darum unsere Feinde ein Stückchen tiefer vor uns fallen und uns vor ihnen ein Stück mehr aufstehen. Das geschieht gesetzmässig! (…) Und das Ansehen der Hauptmedien fällt vor unseren Augen immer tiefer in den Keller.“

Das Flugblatt S&G (Stimme und Gegenstimme) und die AZZ (Antizensurzeitung) bieten alternative Berichterstattung gegenüber einer angeblich zensierten Mainstream-Presse an. Kommentare, welche die Themen in anderem Lichte erscheinen lassen, gibt es beispielsweise zum Absturz der Germanwings-Maschine, zu Terror-Anschlägen, Klimawandel oder Eurokrise. Konservative Familienwerte werden gegenüber einer Frühsexualisierung durch die Schulen beschworen, es drohe ein Sexual-Umerziehungszwang zur Homosexualität. Aber es finden sich hier auch „unzensierte“ Reden von Gaddafi und Ahmadinedschad zur eigenen Bewertung gegenüber einer diffamierenden Presse. Die ebenfalls zum Umfeld gehörende Antigenozidbewegung befürchtet eine baldige Pflicht zur Implantierung von elektronischen Chips (wie zur Identifizierung von Haustieren empfohlen) zur Totalüberwachung durch den Staat.

Die nach Sasek größte Plattform Europas für unzensierte Information ist die von ihm gegründete Antizensurkoalition AZK. Seit 2008 werden Kongresse organisiert. Im Kampf gegen die „totale Zensur“ und zur Verbreitung der angeblich unterdrückten Wahrheiten werden dafür diverse Verschwörungstheoretiker und Vertreter von wissenschaftlichen Minderheitenpositionen eingeladen. Klimawandel-Leugner, Handystrahlen-Gegner, Impf-Verweigerer und Holocaust-Leugner, Vertreter von Hamers „Germanischen Neuen Medizin“ präsentieren ihre gefährliche Lehre. Aber auch Scientology-Sprecher Jürg Stettler kann seine Organisation vorstellen.

„Klagemauer-TV“ und der Ableger „Jugend-TV“ klären entgegen der zensierten Mainstream- oder Lügen-Presse über die wahren Zusammenhänge des politischen Weltgeschehens auf. Impfkampagnen werden diskreditiert und die Wissenschaft nach Bedarf zitiert oder verdächtigt, z. B. bei der „Aidslüge“. Auch der Ukraine-Konflikt erhält eine neue Deutung. Die Flüchtlinge dienten einer gezielten Destabilisierung. Ein dritter Weltkrieg wird prophezeit.

Das von Kindern und Jugendlichen ausgeführte Projekt „Jugend-TV“ für Kinder und Jugendliche erfuhr 2014 Einschränkungen durch die Kommission für den Jugendmedienschutz. Teile des Angebots sind nun erst ab 18 Jahren zugänglich.

Sasek sucht kritischen Stimmen mit eigenen Webseiten zu begegnen. Unter den „7 Dinge, die Sie über Sasek wissen sollten“ (www.sasek.news.de) heißt es:
„Ivo Sasek ist unter anderem Gründer diverser alternativer Medienangebote: Verschiedenste Medien verbreiteten über Jahre hinweg unnachgiebig schwerwiegendste Lügen über Ivo Sasek, seine Familie und seinen Dienst. Diese Verleumdungen wurden trotz unzähliger eingereichten Gegendarstellungen niemals korrigiert und öffentlich richtig gestellt. So initiierte Ivo Sasek diverse alternative Medienangebote, um gleichermaßen verleumdeten Menschen Gehör zu verschaffen und Gegenstimmen jeder Gattung dem Volk zugänglich zu machen. Jeder Autor / Redner ist für seine vermittelten Inhalte selbst verantwortlich. (…) Machen Sie es besser. Recherchieren Sie nicht nur im Internet über Ivo Sasek. "Komm & Sieh!", bilden Sie sich eine eigene Meinung. Wir vermitteln Sie gerne an eine Person in Ihrer Nähe, um Ivo Sasek und seine Aktivitäten näher kennenzulernen. - Hier reagiert Ivo Sasek auf Medienverleumdungen“. (Hinweis auf www.sasek.tv/gegendarstellung)


Die OCG und ihre Anhänger präsentieren sich auf vielen Internetseiten:

www.ivo-sasek.ch
www.familie-sasek.ch
www.sasek.news
www.sasek.tv
www.jugend-tv.net
www.klagemauer.tv
www.agb-antigenozidbewegung.de

           
www.medien-kommentar.tv
www.anti-zensur.info 
www.novatorium.de
www.stimmvereinigung.org
www.panorama-film.ch
www.ocg-jugend.com
(Auswahl, Stand 24.02.2017)
 
Etliche Internetseiten flankieren das Bemühen, kritischen Stimmen zu begegnen. Auch folgende Internetseiten werben für die OCG (Auswahl, Stand 24.02.2017):   
 
www.ocg-sekteninsider-packt-aus.de
www.ocg-erlebnisbericht.de
www.ocg-aufklaerung.de
www.ocg-kritik.de
www.azk-kritik.de/
www.ocg-sekte.at/
www.ocg-sasek-irrlehre.de/
www.gefahrenzone-ivosasek.de/
www.ivo-sasek-gefahr.ch/
        
www.azk-ocg-sasek-verschwoerung.de/
www.ivo-sasek-ein-bekannter-sektenguru.de/
www.ocg-kindererziehung.de/
www.erfahrungen-mit-ivo-sasek.de/
www.sasek-endlich-frei.ch/
www.ivo-sasek-ocg-ersthandinfo.ch/
www.ivo-sasek-warnung.de/
www.ivo-sasek-familienspalter.de
www.ivo-sasek-geruechtekueche.at/    
 


Korrelation von extremem Glauben und Verschwörungsglaube


Ein von fundamentalistischer Bibelauslegung geprägter Glaube weist oft eine dualistische Weltsicht auf (Himmel & Hölle, Gut & Böse). Die frühchristliche Naherwartung des Gottesgerichtes und die Hoffnung auf eine Wiederherstellung gerechter Verhältnisse durch Gott werden ungebrochen auf die Jetzt-Zeit übertragen. Die damalig bedrohte Stellung der Christen durch die Vormachtstellung Roms verstärkte die Bildung einer identitätsstiftenden Opposition gegenüber den staatlichen Mächten.

Die gegenwärtigen Katastrophen werden als die in der Bibel beschriebenen („vorhergesagten“) Zeichen der Endzeit erkannt, entsprechend werden apokalyptische Szenarien entworfen, innerhalb derer sich der Mensch hier und heute für eine Seite entscheiden müsse. Für Gottes Seite oder die seines Gegenspielers Satan und seiner Dämonen. Die Feinde Gottes und der Wahrheit nutzen in diesem Glauben Lüge und Täuschung, um die Menschen vom rechten Weg abzubringen und ins Verderben zu stürzen. Die Annahme bedrohlicher Kräfte, vor denen man allzeit auf der Hut sein muss stärkt eine Weltanschauung, bei der es nur Gut oder Böse gibt. Ein Neutrales dazwischen gibt es nicht oder steht unter Verdachtsvorbehalt. Diesem Bewertungs-Schema werden aktuelle und auch private Ereignisse zugeordnet.

Dieses an sich nicht neue Phänomen erfährt durch die Darstellung auf Internetseiten und in Foren eine größere Verbreitung und Anschlussfähigkeit. Die mit dieser Thematik verbundenen Verschwörungstheorien waren früher auf mehrere Szenen verteilt. Nun bietet die zunehmende Vernetzung die Möglichkeit einer breiteren, Gemeinden übergreifenden Beachtung durch eine fundamentalistisch orientierte Gesamt-Szene, die Weltuntergangs- und Verschwörungstheorien kolportiert. Im Sinne einer Protestbewegung wirken neben gemeinsamen Themen auch die gemeinsame Ablehnung von Themen (Aufklärung / Impfen) identitätsstiftend. Politik und weltliche Institutionen werden mit der in Sünde gefallenen Welt gleichgesetzt. Damit wird ihnen Autorität & Zuständigkeit aberkannt. In krasser Zuspitzung gelten sie als Vertreter Satans, des Herrn dieser gefallenen Welt.  

Behörden tun sich schwer, diese Sachlage zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Bei Sorgerechtsstreitigkeiten oder Kindeswohlgefährdung hat man es weniger mit Vernachlässigung zu tun. Die Kinder wachsen meist in “geordneten“ Verhältnissen auf. Glaubensaspekte werden aufgrund des Neutralitätsgebotes (Freiheit der Religionsausübung) nicht gerne angesprochen. Was nur eine Frage von Informationsdefizit zu sein scheint (Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung oder Vorrang des Lehrplans gegenüber religiösen Empfindsamkeiten bezüglich Sexualkunde) kann sich zu einem erbitterten Kampf und Widerstand der Eltern auswachsen. Auch gesetzliche Vorgaben oder richterliche Entscheidungen vermögen nicht immer zu überzeugen. Bußgelder oder Ersatzhaft werden mitunter als Beweis der Glaubenstreue in Kauf genommen.

Insbesondere gegen Unterrichtsinhalte wehren sich Mitglieder streng fundamentalistischer Gemeinschaften, wenn ihren Sprösslingen etwa Sexualaufklärung droht, oder ein Lesebuch/ Theater-/ Kinobesuch mit magischen Aspekten (Krabat, Harry Potter), oder die Vermittlung der Evolutionstheorie. Einigen Eltern reicht diese an Schulen drohende weltliche Gefahr aus, um den Schulbesuch ihrer Kinder gleich ganz zu verweigern. Der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland haben sich bereits einige Familien aus Glaubensgründen durch einen Umzug - beispielsweise in die Schweiz - entzogen. Hier ist „Heimunterricht“ möglich.  

Auch bei Familien, die sich der „Organischen Christus-Generation“ zurechnen, sind gerichtliche Streitigkeiten wegen Sexualkunde-Unterricht bekannt geworden. Weder Bußgelder noch Ersatzhaft haben bei einem 2013 bekannt gewordenem Fall in Nordrhein-Westfalen Einsicht gebracht. (Der Westen: „Auch Haft schreckt Eltern nicht ab“, 17.08.2013, http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/auch-haft-schreckt-eltern-nicht-ab-id8325925.html)

Dennoch sind gerade klare und an den gesetzlichen Bestimmungen orientierte Ansagen und das Aufzeigen von Konsequenzen notwendig. Gerade bei „Überzeugungstätern“ ist keineswegs von Kooperationsbereitschaft oder Einsicht auszugehen. Einvernehmliche Absprachen sind nicht von vorneherein zu erwarten. Der Verweis der Eltern auf die Religionsfreiheit und das Recht auf religiöse Kindererziehung darf nicht zu einer Haltung einer gut gemeinten politischen Korrektheit verführen. Eher ist eine Einstellung angebracht, die keine Toleranz gegenüber der Intoleranz zeigt. Eine laxe Beachtung der Schulpflicht, oder eine unzureichend geprüfte Erlaubnis von Privatschulen befördert die Entwicklung parallelgesellschaftlicher Strukturen, in denen die freiheitlich demokratischen Grundwerte nicht viel gelten. Als abschreckendes Beispiel kann die radikal-christliche Gemeinschaft der „Zwölf Stämme“ in Bayern dienen. Sie bekam eine eigene Schule genehmigt. Der Nachweis der systematischen Kindesmisshandlung führte 2013 schließlich zur Inobhutnahme von 40 Kindern durch das Jugendamt. (vgl. Sabine Riede Kindeswohlgefährdung bei der Glaubensgemeinschaft der "Zwölf Stämme").


Kritik an Sasek und der OCG


Der radikale Ansatz Saseks wird in manchen Stellungnahmen aus der evangelikalen Szene durchaus positiv gewürdigt. Auch hier ist die Kritik an einem gesellschaftlich-konformen Christentum zu Hause. Doch wird die Selbstermächtigung und Selbstinszenierung als Apostel und Gerichtsprophet von den meisten christlichen Gemeinschaften abgelehnt. Die mangelnde Bereitschaft zu einem konstruktiv kritischen Dialog wird bemängelt. Durch die Aufnahme anderer als biblischer Zeugnisse, sowie der Aufnahme von Reinkarnationsvorstellungen verlässt er den christlich-ökumenischen Rahmen und bildet eine eigene synkretistische Lehre.

Die Zuhörer- und Zuschauerschaft von Saseks Vorträgen, Webseiten und Internet-Fernsehkanälen geht weit über seine Anhängerschaft der OCG hinaus. Für Christen, die in einem Gegenentwurf zur pluralen und liberalen Gesellschaft eine radikale Nachfolge Jesu suchen, vermag die Botschaft Saseks eine gewisse Strahlkraft besitzen. Seine massive Kritik an den Kirchen und seine Zweifel an gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen vermögen Menschen anzuziehen, die orientierungslos und enttäuscht über die eigenen Möglichkeiten, neue Wege suchen. Die autoritären Forderungen stehen zwar in krassem Gegensatz zu moderner freiheitlicher Selbstbestimmung – aber eben auch zu der damit verbundenen Selbstverantwortung. Mit der Übernahme der Verantwortung für das eigene Leben ist die Mühe verbunden, seinem Leben eine eigene Gestalt und einen Sinn zu geben. Damit fühlen sich viele Menschen überfordert.

Auch an Außenseiter- oder Verschwörungstheorien Interessierte finden zu Saseks Angeboten. Eine einfache Stichwortsuche über eine Suchmaschine zu umstrittenen Themen führt Impfgegner, besorgte Bürger, die das christliche Abendland retten wollen, und Menschen, die sich von der Gesellschaft abgehängt fühlen, zu den Angeboten der OCG und AZK. Die Anschlussfähigkeit in Kreisen von Verschwörungsgläubigen erhält Sasek durch einige übereinstimmende Merkmale: die elitäre Vorstellung vom Besitz einer Wahrheit, beziehungsweise die Abkehr von einer angeblich gesteuerten Lügenpresse und Zensur. Die Selbst-Viktimisierung als verfolgte Minderheit gegenüber einer übermächtigen äußerlichen Bedrohung. Die Selbstinszenierung als aufrechte Kämpfer gegen ein System, welches einen zum Opfer machen wolle.

Die eigentlichen Opfer sind hingegen die Kinder, sofern sie unter Erziehungsvorstellungen aufwachsen müssen, die das Brechen des Eigenwillen zum erklärten Ziel haben und ihnen das Recht auf gewaltfreie Erziehung absprechen. Sie brauchen aufmerksame Verwandte, Kinderärzte, Erzieher und Lehrer. Eine – notfalls vom Familiengericht durchgesetzte – Familienhilfe kann den Eltern zum Beispiel helfen, ihre Erziehungsfähigkeit zu erhalten, und die Kinder auf ihrem Weg in eine freiheitliche Gesellschaft unterstützen.  
 
Ivo Sasek inszeniert sich zum religiösen und gesellschaftlichen Heilsvermittler. Seine „starke“ Position macht ihn zu einer Art unantastbaren Guru, der den Weg vorgibt. Kritik an Anspruch und Lehre Saseks verbieten sich damit. Die Ängste schürenden apokalyptischen Szenarien und die Verurteilung Anders-Denkender und Glaubender machen die OCG zu einer sich selbst abschottenden, konfliktträchtigen Gemeinschaft. Dabei nutzt sie die Rechte einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, lehnt aber deren Grenzen für sich selbst ab. Deshalb ist Aufklärung geboten.


Literatur:


Sasek, Ivo: „Erziehe mit Vision!“ Elaion-Verlag, 2. ergänzte Auflage 2006, CH-9428 Walzenhausen

Sasek, Simon, David und Loisa: „Mama, bitte züchtige mich!“ 2. überarbeitete und ergänzte Auflage 2002, Elaion-Verlag CH-9428 Walzenhausen

Sasek, Ivo: „Erschütterung Ursachen – Wirkungen – Auswege“ 4. ergänzte Auflage 2007, Elaion-Verlag CH-9428 Walzenhausen

Sasek, Ivo: „Wandel im Geist“, Predigtaufzeichnung Juni 1999: http://www.sasek.tv/botschaften/besuchertag4/6 (Stand: 10.03.2017)

Sasek, Ivo: Paradigmenwechsel „Reinkarnation“, Vortragsaufzeichnung Nov. 2008
http://www.sasek.tv/botschaften/reinkarnation/2 (Stand 10.03.2017)

„Der Ölbaum“, Zeitschrift der OCG: http://www.ivo-sasek.ch/rundbrief.html

„Panorama“, Rundbrief der OCG: http://www.ivo-sasek.ch/rundbrief.php

Lamprecht, Harald: „Organische Christusgeneration. Ivo Sasek und seine Bewegung“ im Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen 4/2003, S. 132-143

Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg: Organische Christus-Generation (OCG) Grundinformation, Bearbeitet/Stand: 25.09.2015 - http://www.weltanschauung.elk-wue.de/fileadmin/ mediapool/einrichtungen/E_weltanschauungsbeauftragte/DoksO-T/OCG2.pdf

infoSekta (Fachstelle für Sektenfragen, Hrsg.): „Erziehungsverständnisse in evangelikalen Erziehungsratgebern und – kursen“ April 2013, Zürich http://www.infosekta.ch/medi/pdf/Erziehungsverstandnisse_in_evangelikalen_Erziehungsratgebern_und_kursen__infoSekta_2013.pdf

P&A Tschui, „Ivo Sasek – einige Orientierungspunkte für verunsicherte Geschwister“, CH-Hinwil, 11.2000; Nachtrag 2001: https://www.der-ruf.info/pdf/Sasek-Tschui.pdf (Stand 20.03.2017)

br 30.11.2016 Verschwörungs-Sekte - Wir erlösen uns von dem Bösen  
http://www.br.de/nachrichten/verschwoerung-sekte-klagemauer-tv-100.html
 
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